Bundestag ist offline …

schreibt heute z. B. netzpolitik.org . Dazu berichtet Axel tagesaktuell:

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„Bedingt durch einen Anbieterwechsel und der Kunst der Umschaltung ist mein Kabel / DSL Anschluss internetlos.

Anderes als der Bundestag bin ich aber Teil des Bürgerfunks Freifunk Siegerland, weil in meiner Nähe (etwa 600 Meter Entfernung) ein anderer Freifunker sein Internet ebenfalls freigegeben hat. Da sich mein Freifunkrouter ( einmaliger Anschaffungspreis ab 20 €) mit diesem via Funk verbunden hat, habe ich weiterhin einen „kostenfreien“ Internetzugang. Auch wenn das Netz aufgrund der Entfernung und der technischen Rahmenbedingungen eher langsam ist reicht es für E-Mail, Facebook usw. locker aus.

Ihr wollt Teil des Netzes werden, Eure Versorgungssicherheit erhöhen, dann kommt zu einem Freifunkertreffen und lasst Euch von erfahrenen Freifunkern das Bürgernetzwerk erklären.“

8. März 2017: Communitytreffen

Am Mittwoch, dem 8. März 2017, 19:00 Uhr dürfen wir im Bürgerhaus in 57078 Siegen-Geisweid, Obere Kaiserstr. 6, zu Gast sein.

Parken kann man unter der HTS direkt am Haus. Bushaltestelle ist: Geisweid Bergstrasse, ca. 3 Min. Fußweg; mit der Bahn zum Bahnhof Siegen-Geisweid, ca. 8 Min. Fußweg.

Getränke gibt es zu erschwinglichen Preisen ab 1,00€, Verpflegung muß man selbst organisieren.

Themenvorschläge: Stand der Technik bei uns, Freifunkförderverein SiWi-Mark e.V. ( http://freifunk-siwi-mark.net/ ),
Freifunkfortbildungen, Erfahrungsaustausch

Neuland ist per Freifunk dort erreichbar.

Freifunkförderverein SiWi-Mark e.V. gegründet

Im Spätherbst des letzten Jahres wurde der Freifunkförderverein SiWi-Mark e.V. gegründet. Dazu trafen sich Interessierte aus dem Kreis Siegen-Wittgenstein und dem Märkischen Kreis in Siegen.

Der Verein ist inzwischen beim Amtsgericht Siegen eingetragen und damit handlungsfähig. Er fördert die örtlichen  Freifunk-Communities in den o.a. Kreisen. Seine Homepage ist unter www.freifunk-siwi-mark.net zu finden. Auf der Webseite finden sich Hinweise, wie man spenden kann.

Installationshinweis zu Routern mit mehreren Antennen

Da steht er nun, der neue Freifunkrouter mit 2 oder gar 3 Antennen. Also schnell ausgepackt, aufgestellt und angeschlossen. Dann eben noch die Antennen stylisch ausgerichtet – die mittlere senkrecht, die rechte und die linke Antenne um 45 Grad geneigt. Sieht doch Klasse aus so!

Aber mit diesem flotten Aussehen verzichten wir auf die bessere Leistung, die mehrere Antennen dank der MIMO Technologie bringen können. Dazu ist es sinnvoll, die Antennen einfach parallel auszurichten. Das kann bei schwierigen WLAN-Verhältnissen mehr Reichweite oder sicherere Verbindungen bringen.

So die Antennen bitte nicht ausrichten.

So die Antennen bitte nicht ausrichten.

Mit dieser möglichst parallelen Antennenausrichtung kann die MIMO-Technologie Verbesserungen bringen

Mit dieser möglichst parallelen Antennenausrichtung kann die MIMO-Technologie Verbesserungen bringen

Aus dem „Maschinenraum“ (2016-07-08)

DSCI0580Peter schreibt aus dem „Maschinenraum“:

Einige sitzen ja schon auf heißen Kohlen (oder sollte ich sagen, auf kalten 841V11ern?) und warten auf die neue Firmware. Leider zieht sich der Prozess etwas in die Länge. Durch die Domänenumstellung weg von der Altfichte hin zu eigenen Servern sind in den letzten Monaten sehr viele Stunden in die Administration geflossen.

Im Zuge der Umstellung wollen wir auch eine eigene Firmware-Infrastruktur aufbauen. Dazu gibt es auch schon einen neuen Server, auf dem die Software gehostet wird. Und auch eine neue Software ist schon vorhanden. Allerdings können wir die Software noch nicht in die freie Wildbahn entlassen. Denn da es sich um unsere erste selbst gebaute Firmware handelt (natürlich mit tatkräftiger Unterstützung der Eulenfunker), stecken hier und da noch einige Kinderkrankheiten drin. Gerade vorgestern haben wir feststellen müssen, dass das Autoupdate der Software nicht wie gewohnt funktioniert. Und eine Firmware ohne Autoupdater wäre schon sehr blöd. Gestern Abend haben wir dann in einer nächtlichen Mumble-Sitzung die notwendigen Maßnahmen getroffen, sodass wir heute mit dem Test der Firmware fortfahren können.

Wie ihr seht, geht es voran. Allerdings zahlen wir aktuell noch sehr viel Lehrgeld. Eine Firmware bauen ist das Eine. Eine Firmware-Infrastruktur für eine Domäne ist aber eine ganz andere Hausnummer.

Wir sind aber guter Dinge, dass wir demnächst etwas Funktionierendes verteilen können.

MfG, Peter